Der VDI/VDE (ZIM-Projektträger für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) hat den Förderantrag des ZIM-Netzwerks PyroNet für eine neue nationale ZIM-Durchführbarkeitsstudie genehmigt.
Name der Durchführbarkeitsstudie
ContainPFAS – Pflanzenkohlebasierte Filtersysteme zur Reduktion von PFAS-Belastungen
Projektmanagement
AGT Akademie für Gestaltung und Technologie GmbH, Berlin
Netzwerkpartner
Carbuna AG
Kurzbeschreibung
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) gelten als sogenannte „Ewigkeitschemikalien“. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen chemischen Stabilität verbleiben sie über lange Zeit in Böden und Gewässern und stellen eine zunehmende Herausforderung für Umwelt- und Gesundheitsschutz dar.
Die Durchführbarkeitsstudie der Carbuna AG untersucht, wie Pflanzenkohle als nachhaltiges Filter- und Sorptionsmaterial zur Rückhaltung von PFAS eingesetzt werden kann.
Ziel der Durchführbarkeitsstudie
- Welche Pflanzenkohlen besitzen die höchste Adsorptionsleistung gegenüber unterschiedlichen PFAS-Verbindungen?
- Welche Anwendungsformen – beispielsweise Filtersubstrate, Sorptionsschichten oder reaktive Barrieren – eignen sich für den Einsatz in der Boden- und Grundwassersanierung?
- Wie schneiden pflanzenkohlebasierte Filtersysteme hinsichtlich Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit im Vergleich zu bestehenden Technologien ab?
- Welche technologischen Konzepte bieten das größte Potenzial für ein anschließendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt?
Durch die Kombination aus Laboruntersuchungen, Marktanalyse und Konzeptentwicklung schafft ContainPFAS die Grundlage für innovative und nachhaltige Lösungen zur Reduzierung von PFAS-Belastungen. Gleichzeitig bereitet die Studie den Weg für ein anschließendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt sowie neue Kooperationen.
Bildnachweis: AGT Akademie

